Lexikon · ästhetische Medizin

PRP – plättchenreiches Plasma.

Aus dem eigenen Blut gewonnenes, mit Blutplättchen und Wachstumsfaktoren angereichertes Plasma. Für Kopfhaut (Haarausfall) und Gesichtshaut, oft mit Microneedling.

LexikonÄrztlich verantwortetEssen
PRP (plättchenreiches Plasma)
Kurz gesagt

PRP erklärt: Gewinnung aus Eigenblut, Wachstumsfaktoren, Einsatz bei Haarausfall und Hautqualität, Ablauf, Sitzungen, Studienlage

Kurz erklärt

Genauer betrachtet.

Für PRP werden 10 bis 20 ml Blut aus der Armvene entnommen und zentrifugiert. Dabei trennt sich das Plasma mit einer hohen Konzentration an Blutplättchen (Thrombozyten) ab. Diese Plättchen setzen bei Aktivierung Wachstumsfaktoren frei, die im Körper normalerweise die Wundheilung steuern – genau dieser Effekt wird in Kopfhaut oder Haut genutzt.

Bei erblich bedingtem Haarausfall soll PRP die Wachstumsphase der Haarwurzeln verlängern und feine Haare kräftigen; es ersetzt keine verlorenen Follikel. Im Gesicht zielt es auf Hautqualität, Poren und leichte Narben, häufig kombiniert mit Microneedling. Üblich sind drei Sitzungen im Abstand von etwa vier Wochen und danach Erhaltungstermine.

Weil ausschließlich körpereigenes Material verwendet wird, sind Allergien nicht zu erwarten; Risiken betreffen die Blutentnahme und die Injektion (Bluterguss, Kreislauf, Infektion). Die Studienlage ist für Haarausfall moderat positiv, für die Haut heterogen – ein bestimmter Effekt lässt sich nicht versprechen. Umgangssprachliche Namen: Eigenbluttherapie, «Vampire Lifting».

Dieser Lexikoneintrag dient der allgemeinen Information und ersetzt nicht das ärztliche Beratungs- und Aufklärungsgespräch (§ 630e BGB).

Auf einen Blick

Auf einen Blick.

10–20 mlBlutentnahme
meist 3 + ErhaltungSitzungen
praktisch keinsAllergierisiko
ab 250 € pro ArealPreis

Eine Frage zu PRP (plättchenreiches Plasma)? Schreiben Sie uns kurz per WhatsApp – wir antworten in der Regel am selben Werktag.

Frage per WhatsApp
FAQ

Häufige Fragen.

Tut PRP weh?

Die Blutentnahme ist wie beim Hausarzt; die Injektionen werden mit Cremebetäubung gut vertragen.

Hilft PRP bei jedem Haarausfall?

Nein. Am besten bei beginnendem, erblich bedingtem Haarausfall mit aktiven Wurzeln. Die Ursache sollte vorher abgeklärt werden.

Quellen

Quellen und weiterführende Informationen.

Fragen?

Sprich mit der Ärztin.

Termin auf Doctolib buchen

Oder ruf einfach an: +49 1520 8367711 · info@vivaderm.de

Oder erst einmal nur beraten lassen: Beratungstermin (50 €, wird bei Behandlung angerechnet)