Bunny Lines am Nasenrücken.
Bunny Lines sind die schrägen Fältchen seitlich am Nasenrücken, die beim Lachen oder Naserümpfen entstehen. Sie fallen oft erst nach einer Zornesfalten-Behandlung auf. Mit einer kleinen Dosis Botulinumtoxin lassen sie sich meist gut abschwächen.

Bunny Lines (Nasenfältchen): wie sie entstehen, wann Botulinumtoxin sinnvoll ist, Ablauf, Nachsorge, Risiken und Richtpreis. Privatpraxis in Essen.
Wie die Fältchen entstehen.
Verantwortlich ist der Nasenmuskel (M. nasalis), der beim Lachen, Naserümpfen oder Zusammenkneifen der Augen die Haut am Nasenrücken zusammenzieht. Mit den Jahren bleiben die Fältchen auch in Ruhe sichtbar.
Nach einer Behandlung der Zornesfalte verlagert sich die Mimik manchmal auf die Nase – dann werden Bunny Lines deutlicher. Deshalb werden sie oft zusammen mit der Zornesfalte behandelt, mit sehr kleiner Dosis.
Geeignet ist die Behandlung für mimisch bedingte Fältchen. Tiefe, statische Linien oder Hautschäden durch Sonne verändert Botulinumtoxin nur begrenzt.
Behandlung im Überblick.
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Frage per WhatsAppFür wen geeignet – und für wen nicht.
Passt zu Ihnen, wenn …
- mimische Falten, die auch in Ruhe sichtbar werden (Zornesfalte, Stirn, Krähenfüße)
- gesunde Erwachsene ab 18 Jahren mit realistischer Erwartung
- medizinische Anlässe wie Zähneknirschen, starkes Schwitzen oder chronische Migräne – nach Diagnose
Eher nicht, wenn …
- Schwangerschaft oder Stillzeit
- bestimmte neuromuskuläre Erkrankungen oder ein Infekt im Behandlungsgebiet
- Wunsch nach Volumen oder Glättung tiefer, statischer Falten – dafür ist Hyaluronsäure die passendere Option
Die endgültige Einschätzung erfolgt in der ärztlichen Untersuchung.
Ablauf und Nachsorge.
Vorher: Untersuchung der Mimik, Beratung, Aufklärung. Häufig Kombination mit Zornesfalte oder Krähenfüßen.
Behandlung: Ein bis zwei sehr kleine Injektionen pro Seite am oberen Nasenrücken. Die Platzierung ist entscheidend, damit Oberlippe und Wangenheber nicht beeinflusst werden.
Danach: Vier Stunden nicht hinlegen und nicht reiben; 24 Stunden kein Sport, keine Sauna. Wirkung nach etwa zwei Wochen beurteilen.
Mögliche Risiken und Gegenanzeigen.
Möglich sind Rötung, Schwellung, Druckempfindlichkeit oder kleine Blutergüsse an den Einstichstellen sowie vorübergehende Kopfschmerzen. Selten kann es zu einer vorübergehenden Schwäche benachbarter Muskeln kommen, etwa einem hängenden Augenlid; sie bildet sich mit dem Abbau des Wirkstoffs zurück. Nicht geeignet ist die Behandlung unter anderem bei bestimmten neuromuskulären Erkrankungen, Infekten im Behandlungsgebiet sowie in Schwangerschaft und Stillzeit. Botulinumtoxin ist verschreibungspflichtig und wird ausschließlich ärztlich nach Untersuchung und Indikationsstellung angewendet. Diese Informationen ersetzen nicht das ärztliche Aufklärungsgespräch (§ 630e BGB). In dieser Region kann eine ungünstige Platzierung vorübergehend die Oberlippe oder den Wangenheber schwächen (asymmetrisches Lächeln); deshalb wird sehr gezielt und niedrig dosiert.
Richtpreise.
Alle Preise sind unverbindliche Richtpreise inklusive Beratung.
Die Abrechnung erfolgt individuell nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) je nach Befund und Aufwand. Jede Behandlung setzt eine ärztliche Untersuchung, Beratung und Eignungsprüfung voraus.
Häufige Fragen.
Muss ich die Zornesfalte mitbehandeln?
Nicht zwingend. Häufig ist die Kombination sinnvoll, weil sich die Mimik sonst verlagert – das wird in der Untersuchung besprochen.
Verändert das mein Lächeln?
Bei korrekter Platzierung nicht. Ziel ist, nur den Nasenmuskel zu erreichen; die Dosis ist bewusst klein.
Wie lange hält es?
Meist drei bis vier Monate, ähnlich wie bei anderen mimischen Falten.
Was kostet das als Zusatzzone?
Wird die Nase zusammen mit anderen Zonen behandelt, gilt der Zusatzzonen-Richtpreis ab 30 €. Abrechnung nach GOÄ.
Quellen und weiterführende Informationen.
- NHS (UK): Botulinumtoxin-Injektionen – Patienteninformation
- DGBT – Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtoxin-Therapie
- BfArM – Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
- Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA)
- § 630e BGB – Aufklärungspflichten (Gesetze im Internet)
- AWMF – Leitlinien der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften
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